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SUBGLACIOR: Eine neue Sonde revolutioniert die Paläoklimatologie

Seit 2011 wird im Rahmen des Projekts SUBGLACIOR ein neuer Sondentyp für die Antarktis entwickelt. Von ihr erhoffen sich die Forscher die ältesten Klimadaten – über eine Million Jahre – aus der natürlichen Eisfläche. Dieses Projekt besitzt wissenschaftliche Priorität für die Organisation International Partnerships in Core Ice Sciences, in der 23 Nationen vertreten sind. Ihr Ziel ist die Erforschung von Eisbohrkernen. Mit SUBLACIOR könnte eines der größten Rätsel der Klimageschichte gelöst werden.


Seit 2011 wird im Rahmen des Projekts SUBGLACIOR ein neuer Sondentyp für die Antarktis entwickelt. Von ihr erhoffen sich die Forscher die ältesten Klimadaten – über eine Million Jahre – aus der natürlichen Eisfläche. Dieses Projekt besitzt wissenschaftliche Priorität für die Organisation International Partnerships in Core Ice Sciences, in der 23 Nationen vertreten sind. Ihr Ziel ist die Erforschung von Eisbohrkernen. Mit SUBLACIOR könnte eines der größten Rätsel der Klimageschichte gelöst werden.

 

Die Sonde wird von vier Instituten entwickelt: dem Labor für Glaziologie und Umweltgeophysik (LGGE, CNRS/Universität Joseph Fournier), dem interdisziplinären Labor für Physik (CNRS/Universität Joseph Fournier), dem nationalen Institut für Weltraumwissenschaften des CNRS (INSU) und dem Labor für Umwelt- und Klimawissenschaften (CNRS/CEA/UVSQ). Finanziert wird das Projekt von der Stiftung BNP Paribas, dem Europäischen Forschungsrat (ERC), der nationalen Forschungsförderagentur (ANR), dem französischen Polarinstitut Paul Emile Victor (IPEV) und über das CLIMCOR-Projekt des Programms für Zukunftsinvestitionen (Programme Investissements d'Avenir).

 

Quelle: “SUBGLACIOR : révolutionner la paléoclimatologie grâce à une nouvelle sonde”, Pressemitteilung, 26.03.2015 – communique-presse-Subglacior-26032015

 

Weitere Informationen: http://www.iceandlasers.org/

 

Redakteurin: Nolwenn Marchaland, nolwenn.marchaland@diplomatie.gouv.fr