logo

Wissenschaftsportal der Französischen Botschaft in Deutschland

mariane

Polarforschung

Konferenz « Marine Expeditions For Climate »

Konferenz « Marine Expeditions For Climate »

Schiffsexpeditionen und die damit verbundenen Entdeckungen und technologischen Fortschritte haben schon immer die öffentliche Phantasie angeregt. Heutzutage spielen sie eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, den Klimawandel und seine Auswirkungen auf unsere Ökosysteme zu verstehen.

Eine Gruppe französischer Studenten machte sich am 10. Februar 2019 auf den Weg in die Antarktis, um die Öffentlichkeit für die Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren.

Eine Gruppe französischer Studenten machte sich am 10. Februar 2019 auf den Weg in die Antarktis, um die Öffentlichkeit für die Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren.

Das Team besteht aus 5 Studenten der Ingenieurhochschule „Mines d’Albi“. Sie sind von Ushuaia aus an Bord des Segelschiffes Podorange gestartet und werden bis zur ukrainischen Forschungsstation Akademik Vernadsky in die Antarktis segeln.

Die Studenten werden unter anderem Daten zu Plankton, Meeresströmungen und Mikroplastik in der Antarktis sammeln. Ferner werden sie die körperlichen und insbesondere die kardiovaskulären Reaktionen unter extremen Wetterbedingungen analysieren.

Konferenz in der Französischen Botschaft “The Arctic – more than a melting region. What are the global implications of melting caps and why does it matter to us?” am 02.10.2018

Konferenz in der Französischen Botschaft “The Arctic – more than a melting region. What are the global implications of melting caps and why does it matter to us?” am 02.10.2018

Am 2. Oktober fand in der Französischen Botschaft in Berlin eine Konferenz zum Thema “Klimawandel in der Arktis” statt. Diese war Teil der europäischen Woche der Klimadiplomatie 2018 und wurde in Zusammenarbeit mit der Britischen Botschaft und dem Auswärtigen Amtes organisiert.

Erderwärmung: 1.5°C vs 2.0°C vs 3.0°C – Auswirkungen und Förderung von Maßnahmen

Der Entwurf des Abkommens enthält Punkte mit „Klärungsbedarf“. Das gelte auch für die wichtigste Klausel des Vertrags: das Ziel für die Erderwärmung (1.5°C oder 2.0°C). Es ist wichtig, für jedes Ziel die potentiellen Auswirkungen zu erfassen. Sollten beide potentiellen Ziele nicht erreicht werden, müssten auch die Auswirkungen eines Temperaturanstiegs um 3°C und mehr analysiert werden.

SUBGLACIOR: Eine neue Sonde revolutioniert die Paläoklimatologie

Seit 2011 wird im Rahmen des Projekts SUBGLACIOR ein neuer Sondentyp für die Antarktis entwickelt. Von ihr erhoffen sich die Forscher die ältesten Klimadaten – über eine Million Jahre – aus der natürlichen Eisfläche. Dieses Projekt besitzt wissenschaftliche Priorität für die Organisation International Partnerships in Core Ice Sciences, in der 23 Nationen vertreten sind. Ihr Ziel ist die Erforschung von Eisbohrkernen. Mit SUBLACIOR könnte eines der größten Rätsel der Klimageschichte gelöst werden.

Cinescience : Eisbär in Not ?

Er ist der Botschafter für den Umweltschutz, Symboltier der globalen Erweärmung : der Eisbär. Bis 2050 – so prognostizieren viele – wird der König der Arktios ausgestorben sein. Doch ist das wirklich so ?

Außenminister Fabius besucht die deutsch-französische Arktisforschungsstation

Am 3. und 4. Juli 2014 besuchte der französische Außenminister Laurent Fabius die deutsch-französische Polarforschungsstation auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen.

Seit den neunziger Jahren ist Spitzbergen weltweit als ein maßgeblicher Standort für Arktis- und Polarforschung bekannt, da er aufgrund seiner Lage ideale Voraussetzungen für Forschungsarbeiten im Kampf gegen den Klimawandel bietet.

Die Verdunkelung der Oberfläche Grönlands im Frühjahr beschleunigt den Klimawandel auf dem Eisschild

In einer am 8. Juni 2014 in der Fachschrift Nature Geoscience veröffentlichten Studie haben Forscher von Météo-France und vom französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) kürzlich aufgezeigt, dass der die Eisdecke Grönlands bedeckende Schnee seit 2009 im Frühjahr immer dunkler wird.

Das Paradoxon von der Bildung der Polkappe aufgelöst

Der Beginn der letzten Eiszeit war in der nördlichen Hemisphäre von einer großen Schneeansammlung in hohen Breiten und dem Aufbau einer riesigen Polkappe gekennzeichnet. Für Klimatologen war dies von jeher ein Paradoxon: Schneefälle gehen immer mit einer hohen Luftfeuchtigkeit und relativ milden Temperaturen einher; Kälteperioden, wie die Eiszeit, zeichnen sich jedoch normalerweise durch trockenes Wetter und geringe Niederschlagsmengen aus.

OPECST befürwortet die Einbeziehung der französischen Forschungsstrukturen auf den französischen Inseln im südlichen Indischen Ozean in die Europäische Forschungspolitik

Das Parlamentarische Amt für die Bewertung der wissenschaftlichen und technologischen Entscheidungen (OPECST) führte am 14.6.2011 eine Anhörung zur “Evaluierung der französischen Präsenz auf den subarktischen Inseln” durch. Sie stehen unter französischer Souveränität, sind jedoch unbewohnt. Die OPECST hat in den vergangenen Jahren auf Initiative von Christian Gaudin, Mitglied des Senats und des OPECST, mehrere Berichte zu den französischen Aktivitäten und Interessen in den Polarregionen vorgelegt. Nachdem Christian Gaudin zum “Préfet administrateur supérieur” [1] der französischen Süd- und Antarktisgebiete (TAAF) ernannt wurde, stellte das OPECST seine einschlägigen Arbeiten mit der Anhörung vom 14.6.2011 vorläufig ein.