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Die Ausschreibung: “Forcheur Jean-Marie Lehn” – Preis 2020 auf den 29.Juni verschoben

Der Preis „Forcheurs Jean-Marie Lehn“ belohnt ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie.

Seit 2017 organisieren die Französische Botschaft in Deutschland und die Deutsch-Französische Hochschule in Partnerschaft mit Sanofi Deutschland und BASF Frankreich jedes Jahr die Verleihung des Preises FORCHEURS-JEAN-MARIE LEHN an ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie gewürdigt werden soll. Der Preis steht zudem unter der Schirmherrschaft des Nobelpreisträgers für Chemie 1987, Prof. Jean-Marie Lehn.
Es handelt sich um zwei Preise, die mit jeweils 10 000 Euro dotiert sind, d.h. 10 000 Euro pro Preisträger.

Die Ausschreibung: “Forcheur Jean-Marie Lehn” – Preis 2020 auf den 29.Juni verschoben

Die Bewerbungsunterlagen müssen im pdf-Format bis spätestens Montag, den 29 Juni 2020. Die Verleihung des „Wissenschaftspreises Forcheurs Jean-Marie Lehn” wird im Beisein der Botschafterin Anne-Marie Descôtes frühestens im September 2020 in der Französischen Botschaft stattfinden.

In 2017 wurde dieser Preis an Dr. Julie Guillermet-Guibert, Teamleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Krebsforschungszentrum des INSERM Toulouse, und Dr. Maximilian Reichert, Teamleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) verliehen.

Im Jahr 2018 wurde der Preis an Benjamin Dietzek, stellv. wissenschaftlicher Direktor am Leibniz-Institut für Photonische Technologien in Jena und Vincent Artero, Forschungsdirektor bei der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) und Mitglied des Gemeinschaftslabors „Chemie und Biologie der Metalle“ (Universität Grenobles Alpes/CNRS/CEA) in Grenoble verliehen.

In 2019 wurde der Preis an Monika Leischner-Brill, Post-Doktorandin im Labor von Professor Misgeld am Institut für Zellbiologie des Nervensystems der Technischen Universität München (TUM) und Magda Magiera, Post-Doktorandin im Labor von Professor Janke in der Forschergruppe zu genotoxischem Stress und Krebserkrankungen des Curie-Instituts verliehen.

Der aus dem deutschen Wort „Forscher“ und dem französischen Wort „chercheur“ gebildete Neologismus „Forcheur“, der von dem gleichnamigen Werk von Gérard Foussier übernommen wurde, bezeichnet Forscher/-innen, die täglich beiderseits des Rheins zusammenarbeiten. Dieser sinnbildliche Name verdeutlicht das erklärte Ziel, eine engere Zusammenarbeit der deutschen und der französischen Wissenschaftsgemeinschaft zu fördern.

Weitere Information und Bewerbungsunterlagen

Quelle: Wissenschaftsabteilung der Französischen Botschaft in Berlin

Kontakt: Thomas Simon, Thomas.simon[at]diplomatie.gouv.fr