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Chemie

Ein neues Pilz-#Enzym soll Prozesse in #Bioraffinerien effizienter gestalten

Die Zellwände von Pflanzen enthalten sogenannte Lignocellulose, die ihnen als Strukturgerüst dient und seit mehr als zehn Jahren Gegenstand der Biochemie-Forschung ist. Allerdings ist der chemische Abbau dieses Rohstoffes sehr schwierig, was die Herstellung von Biokraftstoffen zu einem teuren Prozess macht. Kürzlich haben Forscher der französischen Forschungsinstitute INRA [1] und CNRS [2] ein neues Enzym entdeckt, das von Pilzen produziert wird und diesen Abbau erleichtern soll. Die Ergebnisse wurden am 29. Januar 2018 in der Zeitschrift Nature Chemical Biology veröffentlicht.

Umweltfreundliche und kontinuierliche Sedimententfernung aus Gewässern

Das französische Institut für Erdöl und neue Energien (IFPEN) entwickelt gemeinsam mit dem Start-up Environmental Sediments Treatment (E.S.T.) aus der Bretagne einen neuen Prozess zur Ausbaggerung von Sedimenten aus Gewässern. Das System beruht auf einem schwimmenden Roboter (“Le Robot dévaseur”), der autonom die Sedimente ausbaggern kann, und aus Aufbereitungsprozessen, um anschließend die Sedimente in der lokalen Kreislaufwirtschaft zu verwerten.

Eine biologische Kläranlage zur Reinigung industrieller Abwässer

Das Unternehmen SCA France hat eine neue biologische Kläranlage an seinem Standort in Kunheim (Elsass) eingeweiht, die industrielle Abwässer aus der Papierherstellung bereinigt. Diese Anlage wurde vom Unternehmen Olry-Arkedia entwickelt.

DNA-Analyse in nur 10 Minuten

Aurélien Bancaud, Forscher am Labor für Analyse und Systemarchitektur des CNRS (LAAS – CNRS), erhielt am 1. Februar 2016 für sein “μLAS”-Projekt den Preis für Instrumentierung der Französischen Gesellschaft für Chemie. Es handelt sich hierbei um ein neues Verfahren, das die DNA-Analyse in nur 10 Minuten ermöglicht. Das Verfahren soll vor allem im Bereich Kriminologie und bei der Krebs-Früherkennung zur Anwendung kommen.

Natrium-Ionen-Batterien als Alternative zu Lithium-Ionen Batterien

Obwohl Lithium in den Batterien nahezu aller elektronischen Geräte verwendet wird, ist es nur in geringen Mengen auf der Erde vorhanden. Ein Forscherteam hat nun gemeinsam mit der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) und dem französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) eine Alternative zum Lithium untersucht – Natrium. Dieses Element hat den Vorteil, dass es tausend Mal häufiger vorkommt. Nach zweijähriger Forschungsarbeit haben die Forscher eine Natrium-Ionen-Batterie entwickelt, die die gleiche Leistung aufweist wie eine Lithium-Ionen-Batterie.
Obwohl Lithium in den Batterien nahezu aller elektronischen Geräte verwendet wird, ist es nur in geringen Mengen auf der Erde vorhanden. Ein Forscherteam hat nun gemeinsam mit der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) und dem französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) eine Alternative zum Lithium untersucht – Natrium. Dieses Element hat den Vorteil, dass es tausend Mal häufiger vorkommt. Nach zweijähriger Forschungsarbeit haben die Forscher eine Natrium-Ionen-Batterie entwickelt, die die gleiche Leistung aufweist wie eine Lithium-Ionen-Batterie.
Obwohl Lithium in den Batterien nahezu aller elektronischen Geräte verwendet wird, ist es nur in geringen Mengen auf der Erde vorhanden. Ein Forscherteam hat nun gemeinsam mit der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) und dem französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) eine Alternative zum Lithium untersucht – Natrium. Dieses Element hat den Vorteil, dass es tausend Mal häufiger vorkommt. Nach zweijähriger Forschungsarbeit haben die Forscher eine Natrium-Ionen-Batterie entwickelt, die die gleiche Leistung aufweist wie eine Lithium-Ionen-Batterie.

Eröffnung der Institute für Chemie und Physik am Collège de France

Nach über 20-jähriger Bauzeit wurde nun auf dem Gelände Marcelin Berthelot des Collège de France das letzte Gebäude eröffnet, das die Institute für Physik und Chemie beherbergt. Zur offiziellen Einweihung am 17. März 2015 hielt Staatspräsident Hollande eine Eröffnungsrede [1].

Entwicklung einer Technologie zur Synthese von Aromaten aus nachwachsenden Rohstoffen

Das IFP Energies nouvelles (IFPEN) [1], ihr Tochterunternehmen Axens [2] und die New Yorker Gesellschaft Anellotech Inc. [3] haben eine neue Partnerschaft im Bereich Bio-Aromaten beschlossen. Ziel dieser Kooperation ist die Entwicklung eines neuen Produktionsverfahrens auf den Grundlagen des Anellotech Prozesses: die katalytische schnelle Pyrolyse (Catalytic Fast Pyrolysis, CFP). Dazu wird diese mit der Axens-Reinigungstechnologie der Pyrolyseabwässer verknüpft, um den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß zu vermindern.

Kontraktionsfähiges Gel speichert Lichtenergie

Sehr komplexe Eiweißverbindungen, die Molekularmotoren lebender Systeme, sind für die wesentlichen Funktionen des lebenden Organismus genauso wichtig wie die Kopie der DNA oder die Eiweißsynthese. Ebenso unverzichtbar sind sie für alle Bewegungsabläufe. Jeder dieser Motoren arbeitet jedoch nur über Entfernungen von wenigen Nanometern. Im Verband von mehreren Millionen jedoch arbeiten sie nicht nur perfekt koordiniert, sondern auch auf makroskopischer Ebene. Ein Muskel, der dank des koordinierten Zusammenspiels zahlreicher Proteinmotoren kontrahiert, veranschaulicht dies sehr beispielhaft. Chemiker versuchen seit langem, diese Bewegung mit künstlichen Motoren herbeizuführen.

Fellowship for a PhD in the Cell Physics Laboratory (ISIS/IGBMC) Strasbourg

The PhD proposal will consist in characterizing phenomena associated with these active gels behaviors experimentally. It will involve cell biology, chemistry and physics (experiments and theories), and close interactions with an international network in this interdisciplinary field.

Verbesserung der Produktion von Lipiden in Hefe

Lipide in Pflanzen sind für diese von großer Bedeutung. Sie gelten heute auch als Schlüsselmoleküle für die Herstellung von Biokraftstoffen und von Produkten aus der Grünen Chemie.