logo

Wissenschaftsportal der Französischen Botschaft in Deutschland

mariane

Agenda

Die Zahlen der Forschung

In Frankreich wurden 2016 55,8 Mrd. € – davon 16,8 Mrd. öffentliche Gelder – für Forschung und Entwicklung ausgegeben. In Deutschland sind es sogar 104 Mrd. € – davon 26,5 Mrd. öffentliche Gelder. (Quelle : OWZE) Seit 1901 gingen 129 Nobelpreise (Physik, Chemie und Medizin) und 14 Fields-Medaillen an Wissenschaftler aus Frankreich und Deutschland.

Folgen Sie uns

Möchten Sie die wissenschaftliche Aktualität und die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der Forschung verfolgen?

Our latest posts

Förderung langfristiger Partnerschaften zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrie durch “Institute der Technologischen Forschung” (I.R.T.)

Die Förderung der “Instituts de Recherche Technologique” (I.R.T.) erfolgt im Rahmen des “Programms Zukunftsinvestitionen”. Insgesamt sind hierfür zwei Milliarden Euro vorgesehen. Als Ergebnis eines im Juli 2010 veröffentlichten Projektaufrufs hat eine international zusammengesetzte Jury unter Vorsitz von Christian Streiff, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von PSA Peugeot Citroen, sechs Institute unter dem Gesichtspunkt ausgewählt, in der neuartigen Form eines “Campus Technologischer Innovation” die jeweils einschlägige Forschung mit Weltgeltung weitgehend zu konzentrieren.

Ein erster Schub von fünf Patentverwertungsgesellschaften erhielt als Ergebnis einer Projektausschreibung des “Programms Zukunftsinvestitionen” den Zuschlag

Der Projektaufruf erfolgte im Juli 2010 im Rahmen des neu geschaffenen “Fonds national de valorisation” als eine der wichtigsten Komponenten des “Programms Zukunftsinvestitionen”.

Auf den Projektaufruf hin waren 15 Projektvorschläge eingereicht worden. Fünf von ihnen wurden jetzt von einer internationalen Jury unter dem Vorsitz von Adrienne Corboud-Fumagalli, Vizepräsidentin für die wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen und die Innovation der École Polytechnique Fédérale de Lausanne ausgewählt.

Die “Instituts Carnot 2”

Ende April 2011 gab die Ministerin für Hochschulen und Forschung, Valérie Pécresse, die Ergebnisse des Wettbewerbs “Instituts Carnot 2” (IC2) bekannt. Die 34 ausgewählten Labore werden in den kommenden 5 Jahren (bisher 4 Jahre) mit insgesamt 300 Millionen Euro gefördert (60 Millionen Euro pro Jahr). Die Höhe der Zuweisung richtet sich nach der Anzahl der abgeschlossenen Verträge. Ziel dieser (wie auch der ersten Ausschreibung) ist es, die Akteure der öffentlichen Forschung und der Wirtschaft näher zusammenbringen, um den Wissens- und Technologietransfer zu beschleunigen. Zehn neue Laboratorien sind mit dem Carnot-Label ausgezeichnet worden.

Physik, Robotik & Wirtschaft: Die ersten “Médailles de l’innovation” des CNRS

Der Physiker Mathias Fink, der Robotik-Experte François Pierrot und die Wirtschaftswissenschaftlerin Esther Duflo sind die ersten Wissenschaftler, die am 27. April 2011 von Valerie Pécresse, Ministerin für Hochschulen und Forschung, mit der “Médaille de l’innovation” des CNRS [1] ausgezeichnet wurden. Diese neue Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, deren Forschung zu bahnbrechenden Innovationen in technischen, therapeutischen und gesellschaftlichen Bereichen führt.

Wissenschaft und Technik in der Kunst- Deutsch-französische Sommerschule

Die deutsch-französische Sommerschule “Science and Technology in Cultural Heritage” wird vom 5. bis zum 11. September 2011 im Benediktinerinnenkloster auf Frauenchiemsee stattfinden.

Ariane 5-Rakete: Weltrekord mit knapp 9 Tonnen Nutzlast

In der Nacht vom 22. auf den 23. April 2011 schickte Arianespace mit einer Ariane 5 die zwei Kommunikationssatelliten Yahsat Y1A und Intelsat New Dawn in den geostationären Transferorbit.

Senator Louis Nègre übergibt Bericht über die Ladeinfrastrukturen für Elektroautos

Dem Bericht zufolge wird der Markt für CO2-freie Autos in Europa ab 2020 auf 20 bis 50 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt, davon allein 7,5 Milliarden Euro in Frankreich.

Forscher der CEA können perfekt kontrollierte Nanoröhren erzeugen

Französische Forscher haben vor kurzem mit Hilfe des Teilchenbeschleunigers “Soleil” gezeigt, dass es möglich ist, Peptid-Nanoröhren mit einem perfekt kontrollierten Durchmesser zu erzeugen.

Solaranlagen treiben jetzt auch auf dem Wasser!

Zum ersten Mal werden in Europa Photovoltaikanlagen auf dem Wasser gebaut. Das französische Photovoltaik-Unternehmen „Ciel et Terre“ beantragte im April 2011 eine Baugenehmigung und wird in Kürze mit der Installation des ersten schwimmenden Solarkraftwerks beginnen.

– ICOS – Europäisches Projekt zu CO2-Daten wird von Frankreich unterstützt

Ziel des ICOS-Projekts ist es, ein umfassendes Überwachungssystem aufzubauen, das detaillierte Informationen darüber liefert, wo in Europa Kohlenstoff emittiert wird und wo sich die Kohlenstoffsenken befinden.