logo

Wissenschaftsportal der Französischen Botschaft in Deutschland

mariane

Agenda

November 2021

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30

Die Zahlen der Forschung

In Frankreich wurden 2016 55,8 Mrd. € – davon 16,8 Mrd. öffentliche Gelder – für Forschung und Entwicklung ausgegeben. In Deutschland sind es sogar 104 Mrd. € – davon 26,5 Mrd. öffentliche Gelder. (Quelle : OWZE) Seit 1901 gingen 129 Nobelpreise (Physik, Chemie und Medizin) und 14 Fields-Medaillen an Wissenschaftler aus Frankreich und Deutschland.

Folgen Sie uns

Möchten Sie die wissenschaftliche Aktualität und die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der Forschung verfolgen?

Our latest posts

PREIS FORCHEURS JEAN-MARIE LEHN 2021 für deutsch-französische Kooperationen. Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen wurde bis zum 19. Juli 2021 verlängert

PREIS FORCHEURS JEAN-MARIE LEHN 2021 für deutsch-französische Kooperationen. Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen wurde bis zum 19. Juli 2021 verlängert

Der aus dem deutschen Wort Forscher und dem französischen Wort chercheur gebildete Neologismus Forcheur, der von dem gleichnamigen Werk von Gérard Foussier übernommen wurde, bezeichnet Forscher/-innen, die täglich beiderseits des Rheins zusammenarbeiten. Die Französische Botschaft in Deutschland und die Deutsch-Französische Hochschule organisieren in Partnerschaft mit Sanofi Deutschland und BASF Frankreich jedes Jahr die Verleihung des Preises Forcheurs Jean-Marie Lehn an ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie gewürdigt werden soll. Dieser sinnbildliche Name verdeutlicht das erklärte Ziel, eine engere Zusammenarbeit der deutschen und der französischen Wissenschaftsgemeinschaft zu fördern. Der Preis steht zudem unter der Schirmherrschaft des Nobelpreisträgers für Chemie 1987, Prof. Jean-Marie Lehn.

Ein europäisches Konsortium zur Früherkennung von Schlaganfall und Vorhofflimmern

Ein europäisches Konsortium zur Früherkennung von Schlaganfall und Vorhofflimmern

Das europäische Projekt MAESTRIA, das im März 2021 für eine Laufzeit von 5 Jahren gestartet ist, stellt sich den großen Herausforderungen der Datenintegration und der personalisierten Medizin mit dem Ziel der Prävention von Herzrhythmusstörungen und Schlaganfällen, durch den Einsatz von Ansätzen der künstlichen Intelligenz zur Erstellung von multiparametrischen digitalen Instrumenten. Das von der Universität Sorbonne geleitete und von der Europäischen Union mit fast 14 Millionen Euro geförderte Projekt bringt 18 Partner aus der EU sowie aus Großbritannien, Kanada und Nordamerika zusammen.

Ein Rückblick auf die Karriere von Stefan Pfister, Gewinner des Prix de l’Arc 2021

Ein Rückblick auf die Karriere von Stefan Pfister, Gewinner des Prix de l’Arc 2021

Die Preisverleihung der ARC für Stefan Pfister fand am 30. März in der französischen Botschaft in Berlin statt. Botschafterin Anne-Marie Descôtes überreichte den Preis an Stefan Pfister. „Eine europaweite Kooperation ist bei der Krebsforschung unerlässlich und gelungene private Initiativen wie der Léopold-Griffuel-Preis sind ungemein wichtig, um den Fortschritt im öffentlichen Gesundheitswesen zu unterstützen und voranzubringen“, sagte die Botschafterin. „Der Léopold-Griffuel-Preis der ARC- Stiftung, die jedes Jahr mehr als 26 Millionen Euro für Forschungsprojekte bereitstellt, ist einer der wichtigsten Preise in Europa auf dem Gebiet der Krebsforschung. Professor Pfisters Forschung in der pädiatrischen Onkologie hat zu einem besseren Verständnis der Biologie von Hirntumoren bei Kindern geführt und dazu beigetragen, die klinische Behandlung und die Lebenserwartung dieser jungen Patienten zu verbessern. Dies ist ein perfektes Beispiel für den Nutzen der Grundlagenforschung zum Wohle der Menschheit.“

Bitcoin, eine virtuelle Währung, aber ein echtes Umweltproblem laut dem Zentrum für Forschung in Informatik, Signal- und Automatisierungstechnik in Lille, Frankreich

Bitcoin, eine virtuelle Währung, aber ein echtes Umweltproblem laut dem Zentrum für Forschung in Informatik, Signal- und Automatisierungstechnik in Lille, Frankreich

130 Millionen Tonnen Kohlenstoff: So viel wird in China ab 2024 jährlich durch das “Mining” von Bitcoins, der bekanntesten Kryptowährung, ausgestoßen werden. Das ist ein Energieverbrauch von 296,59 Terawattstunden (TWh) – mehr im Vergleich zu dem Verbrauch Italiens oder Saudi-Arabiens. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 6. April veröffentlichte Studie der Zeitschrift Nature “Policy assessments for the carbon emission flows and sustainability of Bitcoin blockchain operation in China”. Dies könnte verhindern, dass das Land seine Klimaziele erreicht, so die Forscher, zumal es bei der Stromerzeugung stark von Kohle abhängig ist. Die Studie stellt auch fest, dass im April 2020 80 % der weltweiten Bitcoin-Mining-Operationen zur Sicherung der Währung auf chinesische Unternehmen zurückgingen.

Europäische Hochschulallianz 4EU+ erhält neue Rechtsform

Europäische Hochschulallianz 4EU+ erhält neue Rechtsform

Die europäische Hochschulallianz 4EU+ hat sich eine eigene Rechtsform gegeben. Den Entschluss dazu fassten Anfang April 2021 die Rektoren der beteiligten Universitäten Prag, Heidelberg, Sorbonne/Paris, Warschau, Kopenhagen und Mailand. Demnach werden die sechs forschungsstarken Universitäten, die gemeinsam die 4EU+ European University Alliance bilden, ihre Zusammenarbeit ab sofort als eingetragener Verein fortsetzen und maßgeblich vertiefen. Der neue rechtliche Rahmen wird unter anderem dazu beitragen, den Austausch innerhalb der Allianz noch effizienter zu gestalten, indem Kompetenzen und Ressourcen gebündelt, Abläufe weiter optimiert und bürokratische Hürden abgebaut werden. Seinen Sitz soll die Allianz unter dem Namen „4EU+ European University Alliance e.V.“ künftig in Heidelberg haben, wo auch das Generalsekretariat angesiedelt sein wird.

Erste Inria – DFKI Summer School zu Künstlicher Intelligenz – Idai 2021

Erste Inria – DFKI Summer School zu Künstlicher Intelligenz – Idai 2021

Inria und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz organisieren ihre erste Summer School zum Thema Künstliche Intelligenz (KI), die vom 20. bis 23. Juli 2021 im Inria-Zentrum Saclay – Île-de-France stattfinden wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen der länderübergreifenden Partnerschaft zwischen beiden Institutionen statt mit dem Ziel, gemeinsame Forschungsaktivitäten voranzutreiben.

Procope Plus 2022 : Beihilfen für die Organisation wissenschaftlicher Kolloquien und deutsch-französischer Expertentreffen

Procope Plus 2022 : Beihilfen für die Organisation wissenschaftlicher Kolloquien und deutsch-französischer Expertentreffen

“Procope plus” ist ein Programm, das auf die Förderung der deutsch-französischen Forschungszusammenarbeit abzielt, indem es die Organisation von wissenschaftlichen Symposien und Expertentreffen unterstützt und so dazu beiträgt, anspruchsvolle Forschungsnetzwerke zu strukturieren und zu entwickeln. Projekte können einen dritten europäischen Partner einbeziehen. Besonderes Augenmerk wird auf trilaterale Projekte gelegt, an denen die Niederlande, Polen oder die Schweiz beteiligt sind.

Vom Konzept zur Realität: Wie das Urbanloop-Projekt die städtische Mobilität in Nancy, Frankreich revolutionieren soll

Vom Konzept zur Realität: Wie das Urbanloop-Projekt die städtische Mobilität in Nancy, Frankreich revolutionieren soll

Was 2017 als einfaches Projekt für Studenten in Nancy begann, könnte 2024 zu einem neuen Transportmittel werden. Mit Urbanloop soll der Weltrekord für den Energieverbrauch pro Kilometer für ein autonomes Schienenfahrzeug aufgestellt werden. Aus diesem Grund plant die Stadt Nancy, diese innovative Mobilitätslösung einzusetzen.

Wissenschaftscafé in Berlin: “Den Geheimnissen des Universums auf der Spur: das zukünftige Riesenradioteleskop SKA”, Donnerstag, den 15. April 2021 von 17:00 bis 18:00 Uhr (via Zoom Webinar)

Wissenschaftscafé in Berlin: “Den Geheimnissen des Universums auf der Spur: das zukünftige Riesenradioteleskop SKA”, Donnerstag, den 15. April 2021 von 17:00 bis 18:00 Uhr (via Zoom Webinar)

Anlässlich des Starts des internationalen Observatoriums SKAO am 4. Februar 2021, für das Frankreich noch am selben Tag den Wunsch geäußert hat, ebenfalls Mitglied zu werden, laden wir Sie am 15. April zu einem virtuellen Wissenschaftscafé ein, um über eines der wichtigsten Projekte der bodengebundenen Astronomie auf internationaler Ebene in den kommenden Jahren zu diskutieren: das SKA-Radioteleskop (Square Kilometre Array), deren ersten beiden Teleskope in Kürze in Südafrika und Australien errichtet werden.

Frankreich: Neuer Bericht des Instituts für nachhaltige Entwicklung und internationale Beziehungen (IDDRI): Auf dem Weg zu einem gerechten Wandel im Lebensmittelsektor

Frankreich: Neuer Bericht des Instituts für nachhaltige Entwicklung und internationale Beziehungen (IDDRI): Auf dem Weg zu einem gerechten Wandel im Lebensmittelsektor

In einem neuen, am 24. März 2021 vorgestellten Bericht hat das von den französischen Ministerien für ökologischen Wandel und für Landwirtschaft finanzierte Institut für nachhaltige Entwicklung und internationale Beziehungen (IDDRI) einen “gerechten Wandel” im französischen und europäischen Lebensmittelsektor modellhaft dargestellt, mit dem die Klimaziele des Sektors erfüllt und gleichzeitig seine verschiedenen, insbesondere sozioökonomischen Auswirkungen begrenzt würden. Ihre Schlussfolgerungen weisen auf ein “multifunktionales” Szenario hin, das sowohl den Anforderungen an den Klimaschutz, die Gesundheit, die Biodiversität und die Beschäftigung gerecht wird. In einem nächsten Schritt muss ein politischer Rahmen geschaffen werden, um diesen Wandel in konkrete Bahnen zu lenken.