Ein Rückblick auf die Karriere von Stefan Pfister, Gewinner des Prix de l’Arc 2021

Die Preisverleihung der ARC für Stefan Pfister fand am 30. März in der französischen Botschaft in Berlin statt. Botschafterin Anne-Marie Descôtes überreichte den Preis an Stefan Pfister. „Eine europaweite Kooperation ist bei der Krebsforschung unerlässlich und gelungene private Initiativen wie der Léopold-Griffuel-Preis sind ungemein wichtig, um den Fortschritt im öffentlichen Gesundheitswesen zu unterstützen und voranzubringen“, sagte die Botschafterin. „Der Léopold-Griffuel-Preis der ARC- Stiftung, die jedes Jahr mehr als 26 Millionen Euro für Forschungsprojekte bereitstellt, ist einer der wichtigsten Preise in Europa auf dem Gebiet der Krebsforschung. Professor Pfisters Forschung in der pädiatrischen Onkologie hat zu einem besseren Verständnis der Biologie von Hirntumoren bei Kindern geführt und dazu beigetragen, die klinische Behandlung und die Lebenserwartung dieser jungen Patienten zu verbessern. Dies ist ein perfektes Beispiel für den Nutzen der Grundlagenforschung zum Wohle der Menschheit.“

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Bitcoin, eine virtuelle Währung, aber ein echtes Umweltproblem laut dem Zentrum für Forschung in Informatik, Signal- und Automatisierungstechnik in Lille, Frankreich

130 Millionen Tonnen Kohlenstoff: So viel wird in China ab 2024 jährlich durch das „Mining“ von Bitcoins, der bekanntesten Kryptowährung, ausgestoßen werden. Das ist ein Energieverbrauch von 296,59 Terawattstunden (TWh) – mehr im Vergleich zu dem Verbrauch Italiens oder Saudi-Arabiens. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 6. April veröffentlichte Studie der Zeitschrift Nature „Policy assessments for the carbon emission flows and sustainability of Bitcoin blockchain operation in China“. Dies könnte verhindern, dass das Land seine Klimaziele erreicht, so die Forscher, zumal es bei der Stromerzeugung stark von Kohle abhängig ist. Die Studie stellt auch fest, dass im April 2020 80 % der weltweiten Bitcoin-Mining-Operationen zur Sicherung der Währung auf chinesische Unternehmen zurückgingen.

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Europäische Hochschulallianz 4EU+ erhält neue Rechtsform

Die europäische Hochschulallianz 4EU+ hat sich eine eigene Rechtsform gegeben. Den Entschluss dazu fassten Anfang April 2021 die Rektoren der beteiligten Universitäten Prag, Heidelberg, Sorbonne/Paris, Warschau, Kopenhagen und Mailand. Demnach werden die sechs forschungsstarken Universitäten, die gemeinsam die 4EU+ European University Alliance bilden, ihre Zusammenarbeit ab sofort als eingetragener Verein fortsetzen und maßgeblich vertiefen. Der neue rechtliche Rahmen wird unter anderem dazu beitragen, den Austausch innerhalb der Allianz noch effizienter zu gestalten, indem Kompetenzen und Ressourcen gebündelt, Abläufe weiter optimiert und bürokratische Hürden abgebaut werden. Seinen Sitz soll die Allianz unter dem Namen „4EU+ European University Alliance e.V.“ künftig in Heidelberg haben, wo auch das Generalsekretariat angesiedelt sein wird.

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Erste Inria – DFKI Summer School zu Künstlicher Intelligenz – Idai 2021

Inria und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz organisieren ihre erste Summer School zum Thema Künstliche Intelligenz (KI), die vom 20. bis 23. Juli 2021 im Inria-Zentrum Saclay – Île-de-France stattfinden wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen der länderübergreifenden Partnerschaft zwischen beiden Institutionen statt mit dem Ziel, gemeinsame Forschungsaktivitäten voranzutreiben.

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Procope Plus 2022 : Beihilfen für die Organisation wissenschaftlicher Kolloquien und deutsch-französischer Expertentreffen

“Procope plus” ist ein Programm, das auf die Förderung der deutsch-französischen Forschungszusammenarbeit abzielt, indem es die Organisation von wissenschaftlichen Symposien und Expertentreffen unterstützt und so dazu beiträgt, anspruchsvolle Forschungsnetzwerke zu strukturieren und zu entwickeln. Projekte können einen dritten europäischen Partner einbeziehen. Besonderes Augenmerk wird auf trilaterale Projekte gelegt, an denen die Niederlande, Polen oder die Schweiz beteiligt sind.

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Wissenschaftscafé in Berlin: „Den Geheimnissen des Universums auf der Spur: das zukünftige Riesenradioteleskop SKA“, Donnerstag, den 15. April 2021 von 17:00 bis 18:00 Uhr (via Zoom Webinar)

Anlässlich des Starts des internationalen Observatoriums SKAO am 4. Februar 2021, für das Frankreich noch am selben Tag den Wunsch geäußert hat, ebenfalls Mitglied zu werden, laden wir Sie am 15. April zu einem virtuellen Wissenschaftscafé ein, um über eines der wichtigsten Projekte der bodengebundenen Astronomie auf internationaler Ebene in den kommenden Jahren zu diskutieren: das SKA-Radioteleskop (Square Kilometre Array), deren ersten beiden Teleskope in Kürze in Südafrika und Australien errichtet werden.

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Frankreich: Neuer Bericht des Instituts für nachhaltige Entwicklung und internationale Beziehungen (IDDRI): Auf dem Weg zu einem gerechten Wandel im Lebensmittelsektor

In einem neuen, am 24. März 2021 vorgestellten Bericht hat das von den französischen Ministerien für ökologischen Wandel und für Landwirtschaft finanzierte Institut für nachhaltige Entwicklung und internationale Beziehungen (IDDRI) einen „gerechten Wandel“ im französischen und europäischen Lebensmittelsektor modellhaft dargestellt, mit dem die Klimaziele des Sektors erfüllt und gleichzeitig seine verschiedenen, insbesondere sozioökonomischen Auswirkungen begrenzt würden. Ihre Schlussfolgerungen weisen auf ein „multifunktionales“ Szenario hin, das sowohl den Anforderungen an den Klimaschutz, die Gesundheit, die Biodiversität und die Beschäftigung gerecht wird. In einem nächsten Schritt muss ein politischer Rahmen geschaffen werden, um diesen Wandel in konkrete Bahnen zu lenken.

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Der renommierte Léopold-Griffuel-Preis geht 2021 an den Direktor des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg, Stefan Pfister, für seine Arbeiten zu Hirntumoren bei Kindern.

Stefan Pfister und sein Kollege Michael Taylor vom Sick Kids Hospital in Toronto (Kanada) sind die Preisträger des zum 49. Mal vergebenen Léopold Griffuel-Preises in der Kategorie Grundlagenforschung. Der Preis wird von der Association pour la Recherche sur le Cancer (ARC – Verein für Krebsforschung) vergeben und würdigt ihre gemeinsamen Forschungsarbeiten.

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MOPGA-Initiative: 40 Gaststipendien für Frankreich

Das Ministerium für Europa und Auswärtige Angelegenheiten (MEAE) hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Hochschulen, Forschung und Innovation (MESRI) ein Gaststipendienprogramm ins Leben gerufen, um junge internationale Forscher*innen zu unterstützen, die ihre Forschung im Rahmen eines „One Health“-Ansatzes in Frankreich durchführen möchten. Die Bewerbungsfrist für die MOPGA-Forschungsinitiative (Make Our Planet Great Again) endet am 3. Mai 2021.

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