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Materialwissenschaften

Der Preis „Forcheurs Jean-Marie Lehn“ belohnt ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie.

Der Preis „Forcheurs Jean-Marie Lehn“ belohnt ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie.

Seit 2017 organisieren die Französische Botschaft in Deutschland und die Deutsch-Französische Hochschule in Partnerschaft mit Sanofi Deutschland und BASF Frankreich jedes Jahr die Verleihung des Preises FORCHEURS-JEAN-MARIE LEHN an ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie gewürdigt werden soll. Der Preis steht zudem unter der Schirmherrschaft des Nobelpreisträgers für Chemie 1987, Prof. Jean-Marie Lehn.
Es handelt sich um zwei Preise, die mit jeweils 10 000 Euro dotiert sind, d.h. 10 000 Euro pro Preisträger.

Die Chemiker Benjamin Dietzek und Vincent Artero erhalten den Preis „Forcheurs Jean-Marie Lehn“ 2018

Die Chemiker Benjamin Dietzek und Vincent Artero erhalten den Preis „Forcheurs Jean-Marie Lehn“ 2018

Der Preis „Forcheurs Jean-Marie Lehn“ wurde am 18. Juni 2018 von der französischen Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Descôtes, und dem Chemienobelpreisträger Prof. Jean-Marie Lehn an Benjamin Dietzek, stellv. wissenschaftlicher Direktor am Leibniz-Institut für Photonische Technologien in Jena und Vincent Artero, Forschungsdirektor bei der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) und Mitglied des Gemeinschaftslabors „Chemie und Biologie der Metalle“ (Universität Grenobles Alpes/CNRS/CEA) in Grenoble, für ihre Arbeiten zu „supramolekularen Ansätzen zur photokatalytischen Wasserspaltung“ verliehen. Diese Forschungen im Bereich der Chemie der Wasserstoffe tragen zur Entwicklung der entsprechenden, als besonders nachhaltig bewerteten, Energieform bei.

Pint of science: Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse

Das „Pint of Science Festival“ lädt Wissenschaftler dazu ein, auf öffentlichen Plätzen (wie Cafés oder Bars) ihre Forschungsarbeiten zu präsentieren. 40 französische und 8 deutsche Städte werden sich an dieser Veranstaltung beteiligen.

#Vernissage der #Ausstellung „#Mathematik und #Kunst: Werkstatt für potentielle Malerei“ (#TUBerlin)

Was passiert, wenn wir mathematische Konzepte wie die Graphenisomorphie auf Kunstwerke wie den „Blauen Akt (Erinnerung an Biskra)“ von Henri Matisse anwenden? Derartigen Fragen gehen die Mitglieder von „OUvroir de PEINture POtentielle“ [Werkstatt für potentielle Malerei] nach und spielen dabei mit Regeln und Zwängen, die auch in der Kunst existieren. Sie brechen künstlerische Konzepte auf, um sie neu zusammenzusetzen.

Ein neues Pilz-#Enzym soll Prozesse in #Bioraffinerien effizienter gestalten

Die Zellwände von Pflanzen enthalten sogenannte Lignocellulose, die ihnen als Strukturgerüst dient und seit mehr als zehn Jahren Gegenstand der Biochemie-Forschung ist. Allerdings ist der chemische Abbau dieses Rohstoffes sehr schwierig, was die Herstellung von Biokraftstoffen zu einem teuren Prozess macht. Kürzlich haben Forscher der französischen Forschungsinstitute INRA [1] und CNRS [2] ein neues Enzym entdeckt, das von Pilzen produziert wird und diesen Abbau erleichtern soll. Die Ergebnisse wurden am 29. Januar 2018 in der Zeitschrift Nature Chemical Biology veröffentlicht.

Alain Brillet und Thibault Damour erhalten die Goldmedaille des CNRS

2017 verleiht das CNRS zwei Goldmedaillen: Die Physiker Alain Brillet und Thibault Damour werden mit diesem Preis für ihre herausragenden Beiträge zum Nachweis von Gravitationswellen, der am 11. Februar 2016 zum ersten Mal erbracht wurde, ausgezeichnet. Mit seinen Arbeiten zu stabilisierten Lasern gehört Alain Brillet, Visionär bei der Entwicklung von Gravitationswellendetektoren, zu den Mitbegründern des französisch-italienischen Gravitationswellendetektors Virgo. Die theoretischen Arbeiten von Thibault Damour, Spezialist für schwarze Löcher und Gravitationswellen, haben entscheidend zur Analyse der Daten von Gravitationswellendetektoren beigetragen.

„Die zweite Quanten-Revolution“: Symposium am 10. November 2017 in der Französischen Botschaft in Berlin

Wilhelm und Else Heraeus-Symposium
zu Ehren von Alain Aspect
Gehalten in der Französischen Botschaft in Berlin
am 10.November 2017, 9.00 – 18.00 Uhr

Das europäische Forschungs- und Ausbildungszentrum für wissenschaftliches Rechnen wird 30 Jahre alt

Das europäische Forschungs- und Ausbildungszentrum für wissenschaftliches Rechnen (Cerfacs) feierte im Mai 2017 seinen dreißigsten Geburtstag. Diese Struktur verbindet drei öffentliche Forschungseinrichtungen (Meteo France, die französische Raumfahrtbehörde CNES, die französische Studien- und Forschungseinrichtung für Luft- und Raumfahrt ONERA) und vier Industriepartner (Airbus, Safran, EDF und Total). Im Laufe der Zeit bauten gemeinsame disziplinübergreifende Forschungsteams im Bereich Physik, Mathematik und Informatik bedeutende Kooperationen mit dem französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und der französischen Behörde für Atom- und alternative Energien (CEA) auf.

Stolperstein für den berühmten Mathematiker Alexander Grothendieck

Stolperstein für den berühmten Mathematiker Alexander Grothendieck

Anlass für das “mathematische Café” am 22. März in Berlin war die Verlegung dreier Stolpersteine in Erinnerung an den Mathematiker Alexander Grothendieck und an seine Eltern Sascha Schapiro (auch als Alexander Tanaroff bekannt) und Johanna (Hanka) Grothendieck.

Projekt INTEGRAL: Verwertung der thermischen Verluste mit thermoelektrischen Halbleitern der zweiten Generation

Projekt INTEGRAL: Verwertung der thermischen Verluste mit thermoelektrischen Halbleitern der zweiten Generation

Das Ziel des europäischen Projekts INTEGRAL ist die Entwicklung von nachhaltigen und preiswerten thermoelektrischen Materialien der zweiten Generation, die die thermischen Verluste direkt in Strom umwandeln. Die Materialien sind anwendbar in der Verkehrsindustrie und in energieintensiven Industriezweigen (Metallurgie, Glasherstellung), die große Energieverluste produzieren.